17. Bechtle IT-Forum Thüringen 2026: Austausch zu digitaler Souveränität und moderner Verwaltungsarchitektur

20. Mai 2026

Digitale Souveränität gehört aktuell zu den zentralen Themen der Verwaltungsmodernisierung. Auf dem 17. Bechtle IT-Forum Thüringen in Erfurt wurde deutlich, dass es dabei längst nicht mehr nur um strategische Zielbilder geht. Im Mittelpunkt steht zunehmend die Frage, wie sich digitale Handlungsfähigkeit unter realen technischen, organisatorischen und föderalen Rahmenbedingungen belastbar umsetzen lässt.

Mit über 100 Ausstellern, mehr als 60 Fachvorträgen sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Kommunen, Wirtschaft und Technologie bot die Veranstaltung einen praxisnahen Blick auf aktuelle Entwicklungen rund um Digitalisierung, KI, Cloud-Strategien, IT-Sicherheit und moderne Verwaltungsarchitekturen.

Besonders im Fokus standen dabei die Herausforderungen vieler Länder und Kommunen: historisch gewachsene Fachverfahren, heterogene Infrastrukturen, steigende Sicherheitsanforderungen sowie die Notwendigkeit, Interoperabilität und föderale Zusammenarbeit technisch nachhaltig umzusetzen.

Genau an diesem Punkt setzte auch der Vortrag von Steffen Göwe an:

„Digitale Souveränität umsetzen statt diskutieren: Vom Stack zur echten Verwaltungsmodernisierung“

Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem der Thüringen-Stack im Zusammenspiel mit bundesweiten Entwicklungen rund um den Deutschland-Stack, interoperable föderale Architekturen, FIT-Connect, XÖV-Standards sowie standardisierte Plattformmechanismen als Grundlage nachhaltiger Verwaltungsmodernisierung.

Deutlich wurde dabei vor allem eines: Digitale Souveränität entsteht nicht durch technologische Abschottung, sondern durch anschlussfähige Architekturen, gemeinsame Standards und langfristig steuerbare Plattformstrukturen.

Für die VISION war das Forum deshalb nicht nur fachlich relevant, sondern auch strategisch wertvoll. Der direkte Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen, Landesverwaltung und Technologieumfeld hat erneut gezeigt, wie groß der Bedarf an praxisnahen und interoperablen Lösungen aktuell ist. Gleichzeitig konnten Steffen Göwe und Oliver Böhmer zahlreiche Gespräche führen und neue Kontakte im Umfeld moderner Verwaltungs- und Plattformarchitekturen aufbauen.

Ein weiterer spannender Impuls kam von Milen Starke, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur, mit zusätzlichen Perspektiven auf die digitale Transformation in Thüringen.

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